1 Markteinführung und Konzept (1992–1998)
Der Monterey wurde als Modell zwischen dem Opel Frontera und dem oberen Preissegment positioniert. Er vereinte Offroad-Tauglichkeit mit dem Komfort eines hochwertigen Pkw.
1.1 Karosserievarianten
Er war als kurzer Dreitürer (RS) und als langer Fünftürer (LTD) mit bis zu sieben Sitzen erhältlich.
1.2 Motorisierung
1.2.1 3.1 TD
Turbodiesel mit 4 Zylindern und einer Leistung von 84 kW (114 PS).
1.2.2 3.2 V6
Ottomotor mit 130 kW (177 PS).
1.3 Technik
Allradantrieb serienmäßig, Geländeuntersetzung vorhanden, jedoch keine Differentialsperre.
2 Facelift (1998–1999)
Im Juli 1998 wurde das Modell umfassend überarbeitet (oft als Monterey B bezeichnet).
2.1 Optik
Frontpartie ist nun runder, Armaturenbrett wurde modernisiert.
2.2 Frische Motoren
2.2.1 3.0 DTI
Ein zeitgemäßer Common-Rail-Diesel mit 117 kW (159 PS). Es handelte sich um den ersten Offroader weltweit, der Vierventiltechnik mit einer Common-Rail-Einspritzung verband.
2.2.2 3.5 V6
Benzinmotor, dessen Leistung auf 158 kW (215 PS) erhöht wurde.
3 Produktionsende und Nachfolge
Opel stellte im April 1999 den Import des Monterey ein. Ab Januar 2000 übernahm Isuzu den Vertrieb des Modells wieder selbst, da die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Es wurde unter dem Namen Isuzu Trooper verkauft. Es wurde kein direktes Nachfolgemodell unter der Marke Opel eingeführt; das SUV-Segment wurde später durch Modelle wie den Antara oder derzeit den Grandland ergänzt.