- Markteinführung:
Der Senator B trat 1987 die Nachfolge des Senator A an und gewann im selben Jahr „Das Goldene Lenkrad“.
- Gestaltungsmerkmale:
Auffällig waren der große Wabengrill, die unter den Stoßleisten angebrachten Blinker sowie ein durchgehendes Leuchtband am Heck. Die Karosserie war mit einem Cw-Wert von 0,30 aerodynamisch optimiert.
- Ausstattung:
ABS und eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung (Servotronic) gehörten zur Standardausstattung. Ein Höhepunkt war das elektronisch gesteuerte Fahrwerk („White Control“), das Normal-, Sport- und Komfortmodi bot.
Für das Modelljahr 1990 (Herbst 1989) wurde eine dezente Überarbeitung vorgenommen:
- Einführung des 3.0i 24V Motors.
- Aufwertung des Innenraums durch die Verwendung höherwertiger Materialien (wie Wurzelholzeinlagen und Leder an der Mittelkonsole) sowie durch einen optionalen Digitaltacho.
- Einbau einer Alarmanlage als Standardausstattung wegen hoher Diebstahlraten.
1993 wurde die Produktion nach fast 70.000 produzierten Einheiten eingestellt. Es wurde kein direkter Nachfolger in der Oberklasse entwickelt; stattdessen übernahm der Opel Omega B, der im Frühjahr 1994 erschien, die Rolle des neuen Topmodells. Ein entscheidender Grund für das Aus war, dass Airbags, die ab 1994 verpflichtend wurden, nicht nachgerüstet werden konnten.