1 Senator A1 (1978–1982):
Im Februar 1978 wurde der Opel Senator A1 als Nachfolger der KAD-Modelle (Kapitän, Admiral, Diplomat) eingeführt, mit dem Ziel, eine erschwingliche, aber dennoch luxuriöse Alternative zu Mercedes-Benz und BMW anzubieten.
1.1 Design und Plattform
Er teilte sich die Plattform mit dem Opel Monza, einer sportlichen Coupé-Variante, war jedoch länger als der Opel Rekord E, mit einem verlängerten Vorderwagen und einem zusätzlichen Seitenfenster. Im Vergleich zu dem Design der Vorgänger war das Design moderner und weniger von amerikanischen Einflüssen geprägt.
1.2 Motorisierung
Zunächst beinhaltete die Motorenpalette hauptsächlich Vergaser- und später Einspritzmotoren. Die frühen Optionen umfassten den 2,5S (113 PS), den 2,8S (138 PS) und den 3,0S (148 PS), gefolgt vom 3,0E (178 PS) mit Kraftstoffeinspritzung.
1.3 Ausstattung
Die Grundversion war gut ausgestattet, während die Top-Ausstattungslinie „CD“ unter anderem eine automatische Klimaregulierung, elektrische Fensterheber und -Spiegel bot.
1.4 Markterfolg
Auch wenn einige die Ähnlichkeit zum günstigeren Rekord E bemängelten, verlief der Verkaufsstart erfolgreich, und der Senator A1 konnte eine Zeit lang mit der Konkurrenz mithalten.
2 Senator A2 (1982 - 1986)
Das Facelift-Modell, das intern als Senator A2 bekannt war, wurde auf der IAA 1981 präsentiert und kam im März 1983 auf den Markt, um das Image der 70er Jahre abzulegen.
2.1 Änderungen am Design
Das Design wurde aerodynamischer gestaltet, mit reduzierten Chromdetails, moderneren Kunststoffstoßstangen und kleineren Scheinwerfern.
2.2 Technische Neuerungen
Das Fahrwerk wurde verbessert, und es wurden technische Raffinessen eingeführt, wie ein optionales Antiblockiersystem (ABS), das im CD-Modell serienmäßig enthalten war.
2.3 Motoren-Updates
Die Auswahl an Motoren wurde ausgebaut, unter anderem durch die Einführung von Dieselvarianten wie dem 2,3-Liter-Turbodiesel (85 PS) sowie effizienteren Benzineinspritzern wie dem 2,2i und dem 2,5i. Ab dem Jahr 1985 war der 3,0i auch mit Katalysator erhältlich.
2.4 Produktionsschluss
Im Juni 1986 wurde die Fertigung des Senator A eingestellt. In Rüsselsheim wurden insgesamt 129.644 Einheiten des Senator A (A1 und A2) gefertigt.
Der Senator A stellte Opels erfolgreichen Versuch dar, ein Oberklassefahrzeug anzubieten, das Komfort und Leistung mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis vereinte, bevor er 1987 vom Senator B abgelöst wurde.