Als Nachfolger des Rekord B wurde der Opel Rekord C 1966 eingeführt. Sein Design war stark von amerikanischen Einflüssen geprägt, insbesondere durch die markante „Coke Bottle“-Linie (Hüftschwung) über den hinteren Radläufen, die ihm eine moderne und dynamische Erscheinung verlieh.
Der Rekord C stellte im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen erhebliche technische Verbesserungen bereit:
– Fahrwerk:
Er war das erste Modell von Opel, das an der Hinterachse Schraubenfedern einsetzte, wodurch der Federungskomfort signifikant gesteigert und eine genauere Radführung ermöglicht wurde.
- Bremsen:
Eine moderne Bremsvorrichtung mit Scheibenbremsen an der Vorderachse und Trommelbremsen an der Hinterachse setzte neue Standards in dieser Fahrzeugklasse.
– Motoren:
Das Auto war vor allem mit Vierzylindermotoren erhältlich, die eine Leistung von 43 kW/58 PS bis hin zu 78 kW/106 PS hatten.
Um eine breite Käuferschaft anzusprechen, war der Rekord C in verschiedenen Karosserievarianten erhältlich:
- Limousine (mit zwei oder vier Türen)
- Caravan (Kombi)
- Coupé
Es wurden auch Sondermodelle wie der Rekord Sprint angeboten.
Der Opel Commodore A (gebaut von 1967 bis 1971) entstand ebenfalls auf der Plattform des Rekord C. Es handelte sich um eine luxuriösere Variante, die ausschließlich mit Sechszylinder-Motoren ausgestattet war und sich durch eine gehobene Ausstattung (wie Holzverkleidungen) auszeichnete.
Der Rekord C stellte auch außerhalb Deutschlands einen Erfolg dar. Er wurde in weiteren Ländern, darunter Belgien, die Schweiz, Südafrika und Südamerika, hergestellt und unter diversen Bezeichnungen wie Ranger oder Chevrolet verkauft.
1972 wurde die Produktion des Opel Rekord C eingestellt, als er durch das Nachfolgemodell, den Opel Rekord D, ersetzt wurde.