Am 29. April 1994 wurde der Omega B präsentiert, der sowohl als Limousine als auch als Kombi (Caravan) erhältlich war. Im Vergleich zum Vorgängermodell bot er mehr Platz und eine verbesserte Sicherheitsausstattung, die nun serienmäßig Airbags und ABS beinhaltete.
- 1994 (Markteinführung):
Einführung mit Motoren der Vierzylinder- und neuen V6-Klasse. Zur Standardausstattung gehörten Sicherheitsmerkmale wie Fullsize-Airbags und Gurtstraffer.
- 1997:
Philips bot ein Navigationssystem mit Monochromdisplay als Option an.
- 1998:
In den Vordersitzen wurden Seitenairbags zum Standard, und für die MV6-Version waren Xenonscheinwerfer optional erhältlich.
- 1999 (Facelift):
Das Modell wurde umfassend überarbeitet (oft Omega B2 genannt) und beinhaltete 3.000 neu konstruierte Teile. Die Änderungen umfassten eine neue Frontpartie, Klarglasscheinwerfer, überarbeitete Heckleuchten, einen modernisierten Innenraum mit Doppel-DIN-Radios und einer Klimaautomatik.
- 2003 (Produktionsende):
Am 27. März 2003 wurde die Produktion des Omega B eingestellt, ohne dass ein direkter Nachfolger folgte, da Opel sich auf Modelle wie den Vectra und später den Signum konzentrierte.
Der Omega B war durch mehrere technische Neuerungen gekennzeichnet, die ihn von seinem Vorgänger unterschieden:
- Sicherheit:
Das DSA-Sicherheitsfahrwerk (Dynamik-Sicherheits-Achse) wurde weiterentwickelt, Stahlrohrverstrebungen wurden in den Türen angebracht und die Säulen verstärkt. Dies führte zu einem erheblichen verbesserten Aufprallschutz.
- Design:
Die Hella-Kunststoffstreuscheibenscheinwerfer stellten eine Innovation im europäischen Automobilbau dar, vergilbten jedoch über die Zeit aufgrund mangelnder UV-Beständigkeit.
- Motoren:
Die älteren Reihensechszylinder wurden durch zeitgemäße V6-Motoren ersetzt. Es wurden auch Dieselmotoren, die von BMW erworben wurden, verwendet.