Technisch gesehen beruhte der Kadett E auf seinem Vorgänger, dem Kadett D, aber er verwendete ein völlig neues Design, das für die damalige Zeit revolutionär war. Beim Übergang vom kantigen D-Modell zum glattgeschliffenen E-Modell zeigte Opel Mut und erzielte mit einem c\({}_{w}\)-Wert von 0,30 für das Volumenmodell einen beeindruckenden Luftwiderstandsbeiwert, wodurch es den Spitznamen „Windei“ erhielt. Dieses aerodynamische Design war entscheidend für die Kraftstoffeffizienz und Leistung.
Um den verschiedenen Ansprüchen der Käufer gerecht zu werden, war der Kadett E in einer Vielzahl von Karosserievarianten erhältlich:
- Schrägheck:
Die Hauptversion, die als Drei- und Fünftürer erhältlich ist.
– Stufenheck:
Eine traditionelle Limousinenform, die ab Juli 1986 erhältlich war.
– Caravan:
Eine nützliche Kombi-Variante, die ab Juli 1986 ebenfalls erhältlich war und durch ihren großzügigen Laderaum hervorstach.
- Lieferwagen (Combo A):
Eine geschlossene Kastenwagen-Variante, die für gewerbliche Zwecke verwendet wird.
- Cabrio:
Eine offene Variante, die zwischen 1987 und 1993 erhältlich war und heute als ein empfehlenswerter Einsteiger-Oldtimer gilt.