Im Herbst 1979 wurde der Opel Kadett D auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert. Die bedeutendste Innovation war der Wechsel vom herkömmlichen Hinterradantrieb zum modernen Frontantrieb. Trotz einer Gesamtlänge von knapp vier Metern wurde dadurch ein deutlich geräumigeres Interieur und mehr Kofferraumvolumen im Vergleich zum Vorgänger Kadett C ermöglicht. Das Design war für eine aerodynamische Optimierung ausgelegt und hatte eine kantige Form, die für die späten 1970er und frühen 1980er Jahre charakteristisch war.
Um verschiedenen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, wurde der Kadett D in unterschiedlichen Karosserievarianten angeboten:
- Schräghecklimousine mit minimaler Heckklappe (zwei oder vier Türen).
- Das Schrägheckmodell mit einer großen Hecktür (drei oder fünf Türen) wird auch als Fließheck bezeichnet.
- Der Kombi (Caravan) mit drei oder fünf Türen, der wegen seiner Vielseitigkeit gelobt wurde.
- Ein ungewöhnlicher Lieferwagen (dreitürig ohne hintere Seitenfenster), der ab September 1983 angeboten wurde.