1965 wurde auf der IAA der Kadett B als Nachfolger des Kadett A präsentiert. Im Vergleich zu seinem Vorgänger war er größer, länger und breiter und zeigte markante Designelemente des GM-Mutterkonzerns, wie den charakteristischen „Hüftschwung“. Seine Vermarktung erfolgte mit dem Slogan „Das Auto“, und er sollte ein bezahlbares Fahrzeug für die Allgemeinheit sein.
Der Kadett B zeichnete sich unter anderem durch die große Zahl an Karosserievarianten aus, wobei diese zwischen 1967 und 1970 ihren Gipfelpunkt erreichte.
- Limousine:
Erhältlich als Zwei- und Viertürer.
- Caravan:
Die Kombiversion, die auch als Drei- und Fünftürer erhältlich war, bot viel Platz und erfreute sich großer Beliebtheit.
- Fastback Coupé:
Diese sportliche Ausführung (häufig als Kadett B LS Fastback bezeichnet) bot eine dynamische Erscheinung und war mit leistungsstärkeren Motoren erhältlich.
- Coupe F (Typ 92):
Dieses besondere Coupé (Hecktyp 92) wurde ab 1965 angeboten und zeichnete sich durch eine flache, sportliche Linie und eine flache Heckscheibe aus, die es von der Limousine unterschied.
- „Kiemen-Coupé“ (Typ 32):
Ab dem Jahr 1967 war eine sportlichere Variante erhältlich, das „Kiemen-Coupé“, das durch kiefernähnliche Lufteinlässe an den Seiten gekennzeichnet war.
- Olympia A:
Auf der Grundlage des Kadett-B-Models wurden auch die Olympia-A-Modelle entwickelt, die mit einer etwas luxuriöseren Ausstattung aufwarteten.